Die integrativen Plätze sind Plätze mit teilstationärer Unterbringung im Sinne des SGB (Sozial-Gesetz-Buches).
Konkret heißt das, dass Kinder mit einer Behinderung/Entwicklungsverzögerung und nicht behinderte Kinder gemeinsam mindestens sechs Stunden täglich die Einrichtung besuchen und Übermittag betreut werden.
Voraussetzung für die Aufnahme eines Kindes auf einen integrativen Platz ist die Gewährung von Eingliederungshilfe nach §53/54 SGB durch den überörtlichen Träger der Sozialhilfe.
Grundlage hierfür ist ein amtsärztliches Gutachten im Rahmen des Antragsverfahrens, aus dem die Notwendigkeit sonderpädagogischer Betreuung hervorgeht.

 I
ndividualität
 N achempfinden
 T oleranz als
 E ntwicklungschance
 G anzheitlichkeit als
 R echt,
 A lltag und
 T herapie
 I deenreich verbinden:
sO sein und
aN derssein akzeptieren!

In einer integrativen Gruppe werden fünf Kinder mit einer Behinderung bzw. Entwicklungsverzögerung und zehn Kinder ohne Behinderungen betreut. Das Alter der Kinder in einer solchen Gruppe liegt zwischen drei und sechs Jahren.
Die Räumlichkeiten sind kinder - und behindertengerecht gestaltet, so dass sich alle wohl fühlen.
Alle Kinder sind Individuen und jedes Kind entwickelt sich anders auf seine Art und Weise. Deshalb wird jedes Kind bei uns so angenommen wie es ist.
Die Bedürfnisse der Kinder sind für uns von großer Bedeutung. Für unsere praktische Arbeit heißt das, dass wir die Kinder aus der "Situation" heraus beobachten, begleiten, in Kinderkonferenzen Ideen aufgreifen und daraus Aktionen, kleinere Projekte entwickeln.